RH #131Interview

GOREFEST

Mit Spaß aus der Krise

Nach dem Release ihres letzten Longplayers „Soul Survivor“ rechnete eigentlich alle Welt mit dem großen Durchbruch für GOREFEST, doch eher das Gegenteil trat ein. Kaum Live-Aktivitäten, sinkende Verkaufszahlen und dann absolute Funkstille - es sah fast schon aus, als hätte das holländische Quartett das Zeitliche gesegnet. Doch gottlob meldete sich die Truppe kürzlich mit einem Paukenschlag namens „Chapter 13“ zurück.

Eines muß man den Jungs von GOREFEST lassen: Sie machen keine Kompromisse. Obwohl sich das letzte Album nicht sonderlich gut verkaufte, verfolgen sie den darauf eingeschlagenen musikalischen Weg konsequent weiter und klingen auf „Chapter 13“ vielseitiger denn je. Von rhythmischen Metal-Stampfern über Motörhead-mäßige Uptempo-Nummern bis hin zu bluesigen AC/DC-Sounds ist so ziemlich alles auf der neuen Langrille vertreten.

"Natürlich möchte jede Band gut verkaufen", eröffnet Gitarrist Boudewijn das Gespräch. "Aber daran denkst du während des Songwritings nicht. Du versuchst einfach, die bestmöglichen Songs auf die Beine zu stellen, ohne dabei das Verkaufspotential zu berücksichtigen."

"Es ist wie in unseren Anfangstagen", meint Basser/Sänger Jan-Chris. "Du schreibst einfach frei von der Leber weg, weil du ja noch nicht mal einen Plattenvertrag hast. Erst „False“ brachte uns in die erste Death Metal-Liga, aber auch dieses Album entstand nicht am Reißbrett, sondern völlig spontan. Von der Einstellung her ist „Chapter 13“ identisch, denn wir hatten keine...

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