RH #131Interview

WAR

Die eiserne Faust in der Fresse

Das infernalischste Stück Black Metal der letzten Zeit kommt ausgerechnet aus Schweden. Des Rätsels Lösung ist jedoch denkbar einfach: Hinter WAR verbergen sich (Ex-)Mitglieder von so gut wie allem Nennenswerten, was in Volvo-Country zwischen total undergroundigem und etabliertem Schwarzmetall-Gedröhn bislang auf die Beine gestellt wurde.

Der bekannteste Name der Truppe ist zweifelsohne Hypocrisy-, Abyss- und Pain-Mastermind Peter Tägtgren, der bei WAR die Drums übernommen und seinen Basser Mikael Hedlund gleich mitgebracht hat. Des weiteren an Bord sind Fronter All (bekannt durch Vondur, Abruptum und Ophthalamia), Klampfer It (ebenfalls ex-Vondur/Abruptum/Ophthalamia, der WAR jedoch inzwischen verlassen hat, seine ganze Black Metal-Sammlung verscheuerte und anscheinend nach Finnland zurückkehrte, um ein neues Leben zu beginnen) sowie mein Gesprächspartner, Gitarrist David Parland alias Blackmoon, Ex-Mitglied von Dark Funeral (neben WAR noch bei Infernal in Diensten und offensichtlich Frühaufsteher). Unser Interview findet jedenfalls zur eher christlichen Zeit um kurz nach zwölf Uhr mittags statt.

»Oh, ich bin erst seit 'ner halben Stunde auf den Beinen. Ich arbeite ja eh nicht. Ich mach' nur Musik«, kommt es überraschend fröhlich und sympathisch durch den Hörer getönt.

Seinen Bekanntheitsgrad in der Szene verdankt Blackmoon vor allem Dark Funeral, die er 1996 mehr oder minder freiwillig verließ.

»Das war 'ne echt beschissene Geschichte. Ich habe mich mit Ahriman (dem...

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