RH #131Interview

BLACK JESTER

Ein Drama in drei Akten

Der längst verblichene italienische Dichter Dante Alighieri erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Immerhin wurde sein Hauptwerk „Die göttliche Komödie“ unlängst von den österreichischen Newcomern Dreams Of Sanity auf aktuelle Bezüge abgeklopft und steht auch im Mittelpunkt des dritten Silberlings der italienischen Prog-Metaller BLACK JESTER, die sich mit „The Divine Comedy“ - einem in drei Longtracks unterteilten Konzeptalbum - nach langer Funkstille eindrucksvoll zurückmelden.

Besagte Funkstille ist indes nicht auf eine kreative Auszeit zurückzuführen, sondern geht zumindest teilweise auf das Konto von Trommler Alberto Masiero, der freimütig Auskunft gibt:

»Ich war gezwungen, meinen Militärdienst zu absolvieren, wodurch die Band erst mal auf Eis lag. Sie wollten zwar einen anderen Drummer als Interimslösung verpflichten, haben aber keinen gefunden, worüber ich nicht unglücklich bin, haha.«

Für die wenigen deutschen Shows (u.a. im Stuttgarter LKA), mit denen man den Zweitling „Welcome To The Moonlight Circus“ promotete, angelte man sich kurzerhand den mit der Band befreundeten Thomas Ullbrich (u.a. Männer, Ines). Die seinerzeit kursierenden Gerüchte bezüglich Auflösung bzw. einer kommerzielleren Ausrichtung waren jedenfalls völlig aus der Luft gegriffen, wie Alberto bestätigt:

»Als ich wieder zur Band stieß, begannen wir mit dem Schreiben neuer Songs. Außerdem wollten wir uns, nachdem der Deal mit unserem alten Label WMMS ausgelaufen war, nach einer neuen Company...

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