RH #131Interview

THERAPY?

Krawalle in der heiligen Halle

Wer Gitarren sät, wird Noise ernten. So ungefähr klingt eine nordirische Weisheit. Gerade noch nachvollziehbar. Aber wie wär´s mit einer Weisheit aus dem Hause THERAPY?: Mehr Gitarrenpower dank eines Geigenspielers. Totaler Quatsch? Abwarten...

Relaxt sehen die beiden Herren aus. Am Vorabend in Hamburg angekommen, erteilten die Nordiren allen Reeperbahn'schen Versumpfungsverlockungen eine glasklare Absage und klemmten sich lieber vors TV-Gerät, um Olympiareportagen zu glotzen. Und so gibt´s vormittags kein "Hach, ist mir übel"-Gemaule, sondern hellwache Blicke und pfiffige Argumente. Ruhe, Ausgeglichenheit, Abstand vom klischeehaften Rock'n'Roll-Leben - das brauchen Andy Cairns und Michael McKeegan in schöner Regelmäßigkeit. Und sie können es sich mittlerweile auch leisten.

»Wir waren nach der Veröffentlichung von "Infernal Love" ständig auf Tour«, berichtet der 34jährige Andy, während sich sein Mitstreiter darauf beschränkt, uns zu beobachten und ab und an einen Halbsatz in die Runde zu werfen.

»Heute ein Festival, morgen ein Festival und übermorgen wieder«, fährt der Sänger und Gitarrist fort. »Dann gab´s hier eine Clubtour und dort einen Showcase. Mann, war ich fertig! An die Gigs, die wir vor fünf, sechs Jahren abrissen, kann ich mich bestens erinnern. Da gab´s immer irgendeine Besonderheit: eine interessante Stadt, einen schönen Club, bestimmte Menschen oder einen Stromausfall. Von den letzten Touren sind maximal die Namen der Veranstaltungsorte in meinem Gedächtnis...

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