RH #130Interview

GURD

Böses Blut und löchriger Käse

Der Name der hyperaktiven Schweizer Kifferbrigade dürfte den meisten Zeitgenossen nach unzähligen Touren (u.a. mit Pro-Pain, Life Of Agony und Such A Surge) und den letztjährigen Alben „D-Fect“ und „D-Fect - The Remixes“ geläufig sein. Ausgezahlt hat sich die Plackerei für GURD-Mastermind V.O. Pulver und seine „rauchenden Colts“ bislang jedoch nicht.

 

Als ich mich vor zig Jahren das letzte Mal ausführlicher mit dem GURD-Sänger und -Gitarristen unterhielt, saß er mir noch in seiner Eigenschaft als Gitarrist von Poltergeist gegenüber, jener alpenländischen Speed Metal-Truppe, die es in den Achtzigern zumindest im Underground zu einiger Beliebtheit gebracht hatte.

"Das waren noch Zeiten", lacht V.O. "Man war jung, hatte keine Ahnung vom Business, es gab nicht so viele Bands, und die Musik war noch richtig frisch. Na ja, so schlimm ist es jetzt auch nicht, aber man kennt das ja. Früher war halt alles besser. Mit einer Ausnahme: Kiss waren in den Achtzigern scheiße, und jetzt sind sie wieder gut."

V.O. wird dieses Jahr 29 und erlebte sein Tonträger-Debüt bereits mit zarten 16.

"Das war eine Gruppe namens Carrion, so 'ne Black Metal-Kiste auf Gama-Records. Da waren auch Necronomicon (Kult! - Red.) unter Vertrag. Die gibt's sogar noch. Ab und zu spielen sie mal 'nen Gig und haben sogar 'ne neue Platte fertig."

Genau wie GURD, deren „Down The Drain“-Longplayer im Februar-Soundcheck auf einem stolzen dritten Platz und damit amüsanterweise vor Pro-Pain landete, für die die...

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