RH #130Interview

VISION

Circle-Pits im Dreck

Einer der Gewinner der Agnostic Front-Tour im Dezember letzten Jahres sind definitiv VISION aus Bridgewater, New Jersey, die mit ihrer Version des klassischen Endachtziger-“Positive Hardcore“ à la Youth Of Today oder Dag Nasty einen für Supportbands nicht gerade alltäglichen Erfolg verbuchen konnten.

Der durchschnittliche deutsche Konzertbesucher verbringt die Zeit, in der sich die mehr oder minder begabten Vorbands die Eier wundspielen, meistens mit dem Zulallen irgendwelcher weiblicher Bekannter (soso, Herr Langisch, das läßt ja tief blicken... - Red.). Oder er zieht das stumpfe An-der Bar-Herumhängen und Sich-über-die-Bier-oder-Cola-Preise-Aufregen dem Geschehen auf der Bühne vor. VISION-Sänger Dave Franklin hat glücklicherweise anderes beobachtet.

»Wir sind ziemlich zufrieden mit der Tour. Vielleicht liegen die guten Reaktionen ja daran, daß Agnostic Front ein sehr der alten Schule verpflichtetes Publikum anziehen.«

Verwunderlich ist das kollektive Ausflippen aber auch, weil von der Band vor der Veröffentlichung des „One And The Same“-Longplayers auf Striving For Togetherness Records seit fast sieben Jahren nichts mehr zu hören war. Will heißen, daß die meisten der Kids zu der Zeit eher auf die Unterwäsche-Seiten des Otto-Katalogs onaniert haben (kilometertiefe Abgründe tun sich auf... - Red.), als sich die ersten VISION-Platten über Mailorder zu besorgen.

»Sicher waren die letzten Jahre sehr frustrierend für uns. Da die Idioten von Criminal Records nicht fähig...

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