RH #129Interview

VIRGIN STEELE

Kulturbanausen

Wenn es stimmt, daß sich Qualität letztlich immer durchsetzt, dann müßten New Yorks Melodic-Metal-Veteranen VIRGIN STEELE mit ihrem neuen Album „Invictus“ (das im März erscheinen soll) ein paar Sprossen auf der Karriereleiter nach oben klettern können. Bandkopf David DeFeis zeigte sich beim Interview vor Ort zuversichtlich.

An dem Tag, an dem ich mit David in einem kleinen New Yorker Studio verabredet bin, beginnt Gitarrist Edward Pursino gerade mit seinen Soloparts. Ich bekomme einen Song mit dem Titel ´Through Blood & Fire´, einen typischen VIRGIN STEELE-Dampfhammer, zu hören, David singt dazu spontan einen halbfertigen Text, und Edward gelingt schon beim zweiten Anlauf ein wahres Killer-Solo, das nur noch produktionstechnisch veredelt werden muß. Unglaublich, wie perfekt die beiden zusammenarbeiten!

Ein paar Minuten später hat David eine seiner vielen „Eingebungen“, er spielt Edward eine Melodie auf dem Keyboard vor, die dieser sofort auf seine weiße Gibson SG überträgt. Um einen etwas verzerrteren Sound zu bekommen, wechselt Edward beim nächsten Stück - einem weiteren Knaller namens ´Mind Body Spirit´ - zu seiner alten Les Paul, auf der er schon „Noble Savage“ und „Age Of Consent“ eingespielt hat. Insgesamt fällt auf, wie heavy das neue Material - trotz der gewohnt bombastischen Melodien - ausgefallen ist, was Edward grinsend mit »Je älter wir werden, desto mehr Wut haben wir im Bauch!« kommentiert.

Bevor ich David ein paar Fragen zum neuen Album stelle, spielt man...

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