RH #128Interview

MASTERS OF REALITY

Fortunas Stiefkinder

Thin Lizzys „Live And Dangerous“, „Strangers In The Night“ von UFO, Deep Purples „Made In Japan“... Das waren noch Zeiten! Allesamt essentielle Tonkonserven. Hand aufs Herz: Dagegen ist das, was heutzutage so an Livehaftigem erscheint, in der Regel genauso überflüssig wie ein Pickel am Allerwertesten oder der Moby-Remix der letzten Metallica-Single.

Anders liegt die Sache da bei „How High The Moon“, dem aktuellen Lebenszeichen von MASTERS OF REALITY, einer der ausdrucksstärksten US-Combos der letzten zehn Jahre. Mitgeschnitten im „Viper Room“ (Schauspieler Johnny Depps Schickimicki-Laden auf dem Sunset Strip), fahren die Mannen um Sänger/Gitarrist Chris Goss jenseits von Elektrolurchis, Vampirgotik und Ska-Gepunke erdig-authentischen, Blues-betonten Rock´n´Roll der Extraklasse auf. „No frills - just thrills“ und locker aus der Hüfte, genau wie der Hintergrund der Scheibe.

"Das Ganze war eigentlich eine ganz spontane Idee von Malicious Vinyl, für die ich zu dem Zeitpunkt gerade die Slo Burn-EP produzierte", nimmt Mainman Chris Goss den Faden auf. "Wir hatten die EP so gut wie im Kasten und mit MASTERS OF REALITY ein paar Shows im „Viper Room“ anstehen, als Paul Ellis von Malicious mit dem Vorschlag ankam, wir sollten die Gigs doch mitschneiden lassen. Ich gab mein Okay, und ehe wir uns versahen, stand am ersten Abend auch schon ein Mobile-Truck vor dem Club! Wir haben bis zum heutigen Tag noch nichts Schriftliches von Malicious; alles basiert nur auf einem Handschlag. Aber...

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