RH #128Interview

HAGGARD

Mit Laute und Schalmei

Das HAGGARD-Debüt „And Thou Shalt Trust... The Seer“ kam im letzten Soundcheck nicht sonderlich gut weg, riß einige unserer Mitarbeiter und viele Düster-Metal-Fans aber regelrecht aus den Socken. Grund genug, mal bei den Münchnern anzuklingeln.

Am anderen Ende der Leitung meldet sich ein gutgelaunter und redseliger Asis, seines Zeichens Mastermind der 16köpfigen Truppe, und legt gleich mit der Bandhistory los:

"Luz und ich haben die Band 1991 gegründet. Damals waren wir noch zu viert. 1992 nahmen wir das erste Demo auf, und ’93 folgte unsere Mini-CD „Progressive“. Zwei Jahre später begannen wir, mit klassischen Instrumenten zu experimentieren. Zunächst arbeiteten wir mit Cello, Violine, einem Pianisten und einer Sopranistin, und schließlich nahmen wir das „Once Upon A Decembers Dawn“-Demo auf, das eher technisch orientierten, ziemlich abgedrehten Death Metal zu bieten hatte. Ende ‘96 spielten wir das Promotape „And Thou Shalt Trust... The Seer“ ein, auf das es dann auch erste Reaktionen von Plattenfirmen gab. Bald hatten wir Angebote von verschiedenen Labels auf dem Tisch liegen und entschieden uns schließlich für Serenades."

Wie zum Teufel kommt man auf die Idee, so ein großes Projekt anzugehen, einen Riesentroß um sich zu scharen und zwei dermaßen konträre Musikstile ineinanderfließen zu lassen?

"Na ja, vor sechs Jahren waren wir vier, vor zwei Jahren schon sieben, und nun sind wir halt 16... (lacht). Nein, im Ernst, es fing damit an, daß wir immer technischer und...

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