RH #128Interview

ANTI-NOWHERE LEAGUE

Illegale Substanzen und faltige Hängetitten

Man nennt es wohl Schicksal, wenn eine der erfolgreichsten Bands des Planeten ihre Shows liebend gern mit einem alten Punkrock–Classic eröffnet und die Original–Interpreten nach wie vor keinen Pfennig Kohle mit ihrer Mucke einfahren. Die Rede ist natürlich von Metallicas Vorliebe für die Asi–Hymne 'So What' und das Schicksal der ANTI–NOWHERE LEAGUE, die dafür 1981 die Vorlage lieferte.

 

Ich treffe Frontmann Nick "Animal" Karmer in einem Berliner Hotel, das andere Leute wohl eher als Absteige oder "Läusepension" bezeichnen würden. Aber sowas stört den alten Haudegen natürlich nicht im geringsten.

»Wir haben schon ganz andere Sachen erlebt und deshalb heißt unser neues Album auch „Scum“«, plaudert der Brite, der übrigens gelegentlich als Leibwächter arbeitet und einen schwarzen Judo-Gürtel besitzt. »Wir sind seit jeher der Abschaum und mit uns unsere Fans - all die Punks, Skinheads und Hell's Angels. Ich kann mit diesem Begriff leben, aber der wahre Abschaum sind für mich diejenigen, die auf uns herabsehen. Wie dieser Familienvater auf dem Cover von „Scum“ oder das Gesox, das wir während der letzten US–Tour bei einem Gig in Texas erlebt haben. Da waren keine Metalheads, keine Punks, keine Skins, sondern ganz normale Amis: eklige, häßliche, fette Menschen, Frauen mit faltigen Hängetitten und sowas. Die haben uns regelrecht ausgelacht. Wir können einen Abend vor Metalheads spielen, und zur nächsten Show kommen dann nur Typen mit Schlips und Kragen oder ´ne Horde Hell's Angels....

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