RH #127Interview

G-REIZZT

Raus aus der Botanik!

Sie klingen heavy, modern, tanzbar, haben einen guten Sänger, fette Rhythmen und Texte, die nicht krampfhaft nach einer Message suchen, sondern aus dem täglichen Leben gegriffen sind und Spaß machen. Eigentlich besitzen G-REIZZT aus Koblenz also alle Voraussetzungen, um die Tanzschuppen der Nation zu erobern.

Doch blicken wir zunächst einmal zurück: Entstanden sind G-REIZZT aus der Melodic-Speed Metal-Band Pyracanda, die Anfang der 90er ein gutes („Thorns“) und ein großartiges Album („Two Sides To A Coin“) veröffentlichte, danach aber sang- und klanglos verschwand.

»Die Sache mit Pyracanda ist seinerzeit schlichtweg im Sande verlaufen«, blickt Gitarrist Dennis Vaupel zurück. »Uns hat immer ein Management oder eine Konzertagentur gefehlt, die sich um uns kümmert - wir konnten halt nie auf Tour gehen, was wirklich wichtig gewesen wäre. Wir haben uns dann im Proberaum quasi totgespielt, bis der Sven Fischer uns verließ und bei Rage einstieg. Danach änderten wir den Bandnamen, weil wir sowieso vorhatten, unseren Sound etwas moderner zu gestalten.«

Unter dem Namen Ilex nahm die Truppe in der Folgezeit zwei Demos auf und experimentierte dabei erstmals mit deutschen Texten, was soviel Anklang fand, daß man fortan ausschließlich in der Heimatsprache sang.

»Wir wollten eine klare Ausrichtung - deswegen haben wir uns auch in G-REIZZT umbenannt. Ilex (zu deutsch: Stechpalme - d.Verf.) hat zwar gut als Nachfolgename zu Pyracanda (= Feuerdorn - d.Verf.) gepaßt, aber diesmal wollten...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen