RH #127Interview

DIMPLE MINDS

Saufnasen over Europe

Für die einen sind sie die legitimen Nachfolger der Bremer Stadtmusikanten, für die anderen lediglich ein lärmendes Chaotenquintett, das gerne mal einen über den Durst trinkt. Die Wahrheit liegt - wie immer - irgendwo in der Mitte. Das findet auch Gitarrist Ole, der uns verrät, mit welchen Mitteln die DIMPLE MINDS nun auch ausländische Kneipen unsicher machen wollen...

 

Ein Interview mit einem DIMPLE MIND zur Mittagszeit birgt gewisse Risiken. So jedenfalls sieht es der zuständige Promoter, der den Termin erst nach längerem Hin und Her absegnet. Die Begründung wird prompt mitgeliefert: »Am Mittag? Das ist aber nicht so gut. Da müssen die Jungs ja schon ganz früh mit dem Trinken anfangen...« Allerdings hat der Gute die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Klampfer Ole wirkt ausgeschlafen und schwört bei seiner Leber, die letzte Nacht in seinem Bett und nicht in einer der zahlreichen Bremer Kneipen verbracht zu haben:

»Da kennen uns doch eh schon alle, und das war auch einer der Gründe für die Aufnahme von "Drunk On Arrival". Wir haben einfach mal Bock darauf, im europäischen Ausland zu spielen und die EG-Spelunken unsicher zu machen.«

Wobei man über keine allzu große Phantasie verfügen muß, um die Bedeutung dieser Formulierung zu verstehen: Wenn selbst Straight-Edger wie Rensen und Jaedike gerne ausländische Milchbars anchecken, dann ist es im Rahmen des Minderheitenschutzes durchaus legitim, daß sich die DIMPLE MINDS zwecks Knorpelspülung mal über die deutschen Staatsgrenzen...

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