RH #127Interview

STEAKKNIFE

Tote Kennedys und böse Computer

Mit Toten hat er es ja, der Lee Hollis, seines Zeichens Frontmann der schwerst coolen STEAKKNIFE. Das neue Album hört auf den schönen Titel "Songs Men Have Died For", einer der Tracks nennt sich 'Who Killed Kennedy?', sein Buch taufte der Exil–Ami "Driving In A Dead Man's Car", und Vergleiche mit den Dead Kennedys sind in Berichten über STEAKKNIFE an der Tagesordnung. Trotzdem klingt die Truppe auf ihrem zweiten Longplayer quietschfideler denn je.

 

Und auch der 34jährige Sänger und überzeugte Anzugträger Hollis ist guter Dinge, als er aus Anlaß eines kleinen Interview–Plausches bei mir durchklingelt. Zumal es momentan wirklich gut für STEAKKNIFE aussieht. Noch vor dem "Songs Men Have Died For"–Release ging man mit den alten Haudegen von den Descendents auf eine supererfolgreiche Tour, und ein neuer Label–Deal, der die Band etwas aus dem Underground herauszieht, ist auch im Kasten.

»Ich war über zehn Jahre bei X–Mist unter Vertrag«, rechtfertigt Mr. Hollis den Schritt vom politisch korrekten, aber kommerziell unbedeutenden Kleinstlabel zum mittelgroßen Indie Semaphore. »Zunächst mit den Spermbirds, dann mit 2Bad und schließlich für die erste STEAKKNIFE–Scheibe. Irgendwann war einfach Zeit für was Neues. Außerdem sind ein größeres Budget, mehr Promotion und ähnliche Dinge wirklich nett. Zur Descendents–Tour kann ich nur eins sagen: Wahnsinn, absoluter Wahnsinn! Ich habe echt keine Ahnung, ob wir durch die Konzerte jetzt total viele neue Anhänger gewonnen haben, schließlich...

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