RH #127Interview

VANDERHOOF

Good Guys Rock Hard!

Eigentlich hätte man es ja besser wissen müssen. Bei den Referenzen, die Ausnahmegitarrist und -komponist Kurdt VANDERHOOF vorzuweisen hat, konnte das selbstbetitelte Debüt seiner neuen Band nur ein Kracher allererster Güte werden - und dennoch muß man „Vanderhoof“ zu den Überraschungen des Jahres zählen. Warum?

Nun, insgeheim habe ich allen Voraussagen zum Trotz (siehe auch das letzte Interview in Ausgabe 114) wohl eher mit einer laschen Platte eines altgedienten und müde gewordenen Rockers gerechnet, der aus Frust zwischenzeitlich den Blues entdeckt hat und das Volk daran teilhaben lassen will.

Doch Pustekuchen! Das Album ist, wie Matthias in seinem Review in der letzten Ausgabe zu Recht festgestellt hat, eine der spannendsten und abwechslungsreichsten Hardrock-Scheiben der letzten Jahre geworden. Kurdt, der es sich am anderen Ende des Hörers mit einer Tasse Kaffee und Hintergrundmusik von Mott The Hoople bequem gemacht hat, lauscht andächtig meinen Ausführungen und kann sich ein Lachen nicht verkneifen:

»Mit derartigen Reaktionen habe ich gerechnet. Um so mehr freut es mich, wenn die Leute erkennen, daß auf dem Album sehr viel passiert und wir es bewußt vermieden haben, die Trendschiene zu fahren.«

Einen ersten Eindruck von Kurdts musikalischem Leben nach Metal Church konnte man auf der ‘91 erschienenen Hall Aflame-Scheibe „Guaranteed Forever“ gewinnen, die aber beim besten Willen nicht erahnen ließ, was da sechs Jahre später auf uns zukommen sollte.

»Yeah, aber das...

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