RH #127Interview

IQ

Musik fürs nächste Jahrtausend

IQ zählen zu den wenigen noch aktiven Vertretern der Prog-Gilde, die schon länger als ein paar Jährchen am Start sind und trotz zahlreicher Rückschläge wie dem Verlust eines Majordeals die Flinte nicht ins Korn werfen, sondern die Fans mit konstant guten Alben bei Laune halten. Eine weitere Scheibe - vielleicht ihre bisher beste - ist soeben erschienen.

Bei dem Gedanken an ein Konzeptalbum mag sich mancher wissend mit dem Finger an die Stirn tippen und darauf verweisen, daß die ganz großen Werke dieser Gattung längst komponiert worden sind. Schon möglich, aber der Bedarf an guter Musik ist nach wie vor groß, und „Subterranea“ läßt in dieser Hinsicht keinerlei Wünsche offen. Außerdem verzichtet man auf textlichen Schwulst, wie er uns in Form von aufgesetzten pseudointellektuellen und spekulativ-plakativen Botschaften auf jedem zweiten Scheibchen dieser Art vorgesetzt wird. Stattdessen wird eine intensiv und spannend erzählte, sauber durchstrukturierte Story aufgeboten, die dem geist- und gehaltlosen Geblubber zahlloser Möchtegerntexter und Stammtischphilosophen eindeutig vorzuziehen ist. Aber genug geschwafelt; das Wort hat Sänger und Texter Peter Nicholls, der soeben von der Arbeit heimgekehrt ist:

»Wir haben jahrelang versucht, IQ als Fulltime-Job zu betrachten, aber solange du nicht Def Leppard heißt oder Musik für ein Massenpublikum machst, ist das kaum möglich. Ich selbst bin in einer Verlagsgruppe als Herausgeber von Kindercomics tätig - das ist eine ganz andere Welt....

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