RH #126Tourtagebuch

TRIBE AFTER TRIBE

Tribal-Metal bis zum Kollaps

Hartnäckigkeit zahlt sich bekanntlich aus, und so schaffte es TRIBE AFTER TRIBE-Motor Robbi Robb trotz aller Widrigkeiten, seine Geldgeber von der Notwendigkeit einer Tour zu überzeugen. Mit King´s X-Basser Doug Pinnick, Three Fish-Drummer Richard Stuverud und Studiomusiker Mike Hansen waren drei Freunde dabei, die dem Ganzen den Stempel „Tour des Jahres“ aufdrückten.

Frankfurt, Nachtleben

 

Bei brütender Hitze komme ich im „Nachtleben“ an, und während sich draußen die Leute an kalten Drinks erfreuen, checkt die Band unten im Club den Sound. Einen Support gibt es auf dieser Tour nicht, denn der Veranstalter konnte Robbis Wunsch nach einer Percussion-Band nicht erfüllen. Auch okay, denn dadurch ist der Eintrittspreis niedriger und der Zeitplan nicht so strapaziert.

Um 22 Uhr haben sich trotz Hitze und Sommerferien gut hundert Tribehaftige eingefunden. Die Band startet mit ´Bury Me´, und sofort zieht Rastaman Robbi Robb die Blicke auf sich, denn seine Mixtur aus coolem Entertainment und Meditation sucht seinesgleichen. Ganz im Gegensatz dazu wirkt Basser Doug noch etwas verhalten - fast schüchtern - und sucht nicht selten den Schutz der Boxen. Mit ´Ice Below´, ´Out Of Control´, ´Remember´ und ´Built A Subway´ folgen eine Reihe älterer Songs, die allesamt in atemberaubender Manier dargeboten werden. Als absoluter Pluspunkt erweist sich dabei der relativ leise Sound. ´Hopeless At The Clown´ (inklusive zehnminütiger Jam) beschließt den regulären Set, bevor die Band im...

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