RH #126Interview

EXTREME NOISE TERROR

Voll in die Kacke !

Seit sie sich durch ihre legendäre Split–LP mit Chaos U.K. Mitte der 80er in den GrindCrust–Olymp rumpelten, sind die Briten EXTREME NOISE TERROR ein Garant für simple, aber schädelspaltend brutale Sounds. Da wundert es um so mehr, daß sie sich 1997 plötzlich Napalm Death–Fronter Barney als Co–Shouter greifen (und nach einigen Monaten wieder zurückgeben) und mit "Damage 381" perfekt die musikalische Lücke füllen, die eben jene ehemaligen Krawall–Götter durch ihre zunehmende Experimentierfreudigkeit hinterlassen haben.

 

Bandchef und Ober–Schreihals Dean Jones sieht das natürlich etwas anders: "Manche Leute mögen von uns ein weiteres Hardcore/Punk–Album erwartet haben. Daß wir jetzt aber von einigen Schnarchnasen als miese Napalm Death–Kopie bezeichnet werden, geht einfach zu weit. Napalm Death spielen diesen Kram gar nicht mehr."

Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, daß ENT ihren klassischen Sound zugunsten eines nicht minder intensiven, aber weniger originellen Gebräus eingetauscht haben. Dazu kommt, daß diese Evolution für die alten Fans nur schwer verständlich ist, da sich ENT durch ihre extrem lahme Veröffentlichungspolitik immer sehr rar gemacht haben. Seit ihrem ersten Longplayer "A Holocaust In Your Head" von 1989 hat sich die Band konsequent auf Split–Scheiben, Mini–Alben, Re–Recordings und Live–Aufnahmen beschränkt. Unterm Strich ist "Damage 381" somit das zweite Album der seit gut 12 Jahren existierenden Combo.

"Stimmt. Wir sind nicht gerade die Schnellsten",...

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