RH #125Interview

SIX FEET UNDER

Die neuen Könige des Death Metal ?

Eine halbe Ewigkeit war die Death Metal-Szene genauso langweilig wie die Wiederholung der "Lindenstraße". Meint zumindest unser Großmaul Mühlmann. Doch seit kurzem hat das Lästern ein Ende. Der Grund: SIX FEET UNDERs Überhammer "Warpath".

 

Als 1991 Entombeds Meisterwerk "Clandestine" erschien (das meiner Ansicht nach hochklassigste Todesmetall-Album aller Zeiten), näherte sich der Death Metal seinem kommerziellen Horizont. Die angesagten Bands des Genres füllten in Deutschland größere Hallen, Talent-Scouts schleppten Zugwaggons voller jugendlicher Todesblei-Hacker in die Labelbüros, etliche Nachahmer-Combos verkauften bombastisch, und selbst Nullnummern wie Suffocation (erinnert sich noch jemand an die fürchterbare "Human Waste"-Mini?) hatten ihre Existenzberechtigung. Bis drei Jahre später das Kartenhochhaus einstürzte, die Death Metal-Szene in kommerzieller Hinsicht zurück in die Steinzeit gebombt wurde und etliche Truppen das Handtuch warfen bzw. sich heutzutage am Ausverkauf des Black- oder Gothic Metal beteiligen. Nur die Bekanntesten und Originellsten überlebten und veröffentlichten nennenswerte Alben - darunter ein Mann, dessen Stimme als Unikum in der Szene gilt: der 31jährige Chris Barnes. Einst grunzte er sich mit der Trendsetter-Combo Cannibal Corpse in die Herzen der Todeshack-Lunatics, nun zeichnen er und seine Kumpels unter dem Namen SIX FEET UNDER für das wichtigste Death Metal-Album nach Ende des Trends verantwortlich. "Warpath" - ein Longplayer wird eine ganze Szene aus der Sackgasse führen (du trägst heute ja mächtig dick auf, Mühlmann - mr). Eigentlich hatte dies die Fachwelt von Dismembers "Death Metal" erwartet, das jedoch aufgrund fehlender songwriterischer Qualitäten eher enttäuschte. ...

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