RH #125Interview

EMPEROR

Abrechnung auf norwegisch

Auch wenn "Anthems To The Welkin At Dusk" einigen Rock Hard-Soundcheckern nicht besonders geschmeckt hat - Mühlmann bleibt dabei: Die Norweger EMPEROR haben nicht nur ein ganz besonderes Gourmet-Häppchen abgeliefert, sondern das Black Metal-Highlight des Jahres.

 

Als Götz mich fragte, ob ich eine Story über die Norweger schreiben möchte, sagte ich sofort zu. Aber gleichzeitig hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl. Warum? Auch wenn es einigen Black Metal-Fans und -Musikern nicht paßt: Ich werde nie und nimmer schwarze Flecke aus der Vergangenheit der Band "X" oder "Y" ignorieren, verschweigen, verniedlichen oder gar ästhetisieren. Und mir geht es mittlerweile meilenweit an der Kimme vorbei, wie viele Morddrohungen mir einige Holzroller schicken - ich sammle diesen Rotz und amüsiere mich über die Rechtschreibfehler. Das mulmige Gefühl hatte ich aus einem anderen Grund: Ich befürchtete, daß EMPEROR-Mastermind Ihsahn einige meiner Fragen einfach abblockt und auf stur schaltet. Ich hätte das bedauert, da ich diese Band in musikalischer Hinsicht sehr schätze. Das blöde Gefühl wich während des Telefonats mit Ihsahn allerdings sehr schnell. Der Nordländer ist in puncto Kritikfähigkeit, Offenheit, ja gar Toleranz allen "Mühlmann, verrecke"-Knallheinis deutlich überlegen. Aber lest selbst:

"Was mich ärgert, ist der Fakt, daß ich die Songs schon seit einer halben Ewigkeit geschrieben hatte - die Scheibe aber erst jetzt veröffentlicht werden konnte", ärgert sich Sänger und Gitarrist...

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