RH #125Interview

VANDEN PLAS

Göttliche Sache in der Mache

Ein verschlafenes Nest kurz vor den Toren von Frankfurt - so präsentiert sich Schöneck-Killianstetten dem Besucher. In einer kleinen Seitenstraße findet man ein hübsches Einfamilienhaus, und niemand würde vermuten, daß in dem Keller der Hütte eines der hoffnungsvollsten Alben dieses Jahres in der Mache ist. VANDEN PLAS haben sich einige Wochen in den Roko-Soundstudios eingenistet, um ihre zweite Platte „The God Thing“ aufzunehmen.

Wenn man das bärenstarke Resultat begutachtet, würde man nicht vermuten, daß die Aufnahmen in keinster Weise glatt gelaufen sind: Gitarrist Stephan Lill hatte eine schwere Sehnenscheidenentzündung und war wochenlang nicht einsatzfähig, »weshalb wir die Gitarre ganz zum Schluß aufnehmen mußten. Ich war sehr erleichtert, daß mein Arm im richtigen Moment wieder in Ordnung war und ich die Songs problemlos einspielen konnte.«

„The God Thing“ stellt in jeder Hinsicht eine Weiterentwicklung des Erstlings „Colour Temple“ dar. So zeigt das Cover erneut die Skulptur des italienischen Künstlers Cesare Marcotto, jedoch in ihrer nächsten Evolutionsstufe. Die Stücke sind detailierter ausgearbeitet, zugleich jedoch deutlich härter ausgefallen.

Auch businesstechnisch gab es Veränderungen bei VANDEN PLAS: Zum einen hat die Band beim Gotthard- und Pink Cream 69-Management Bottom Row unterschrieben. Zum anderen haben VANDEN PLAS nach dem Debüt „Colour Temple“ und dem Zwischendurch-Akustik-Häppchen „AcCult“ die Zusammenarbeit mit ihrem bisherigen Label Dream Circle...

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