RH #124Interview

FLAMING ANGER

Oppenheimers Erben

Vor lauter Borussia-Feierlichkeiten scheint man in Dortmund völlig vergessen zu haben, daß vier ihrer Einwohner gerade eine brillante Platte veröffentlicht haben: FLAMING ANGER. Stefan Glas holte sich Basser/Sänger Frank Wittke an die Strippe, um zu klären, warum die Underground-All-Star-Combo glatte zehn Jahre für die erste Scheibe gebraucht hat.

Frank: "Nach unserem ‘87er Demo „Fall Of Pnom Penh“ wollten wir erst etwas bekannter werden, und als uns das gelungen war, löste sich die Band auf. Als wir neue Leute eingearbeitet und Songs komponiert hatten, so daß wir uns 1991 mit „Humaniced“ um einen Plattenvertrag bemühen konnten, fielen wir der Death Metal-Welle zum Opfer. Die Band brach erneut auseinander, und wir konnten über Jahre hinweg keinen Drummer finden. Also nahmen unser Gitarrist Volker und ich im letzten Jahr mit einem Studiomusiker ein Tape auf, das uns endlich den Deal bescherte. Kurze Zeit später ergab es sich zufälllig, daß sowohl Markus Freiwald (dr, ex-Despair/Voodoocult) als auch Marco Stützer (g, ex-Frantic/Rhûn) ohne Band dastanden und exakt diese Stellen bei uns offen waren. Da wir alle schon seit Jahren durch die Szene krebsen, kannten wir uns schon lange, aber das Schicksal hat uns erst jetzt zusammengeführt."

Der Höhepunkt der progressiven Metal-Ära liegt bereits hinter uns. Kommen FLAMING ANGER zu spät?

"1988 hat man uns vorgeworfen, wir wären zu abgedreht. Heute machen wir Power Metal mit ausgefallenen Ideen, werden aber des öfteren zum normalen...

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