RH #124Interview

VOIVOD

Die Macht der Maschine

Die Erde ist sein Spielball, die Menschen sind sein Futter. Der Cyborg, das Computerhirn namens VOIVOD, ist zurück. Wiederbelebt von Michel Langevin.

 

VOIVOD - das ist ein Bandname, den die harte Musikwelt überwiegend voller Respekt, ja beinahe Ehrfurcht ausspricht. Seit 14 Jahren sind die Kanadier dem Rest der lauten Attacken auf diesem Planeten immer einen Schritt voraus. Ich entsinne mich noch genau, als ich als Teenager Jahr für Jahr meinen Sommerurlaub in Ungarn verbrachte. Das war damals das einzige Land, in dem ich als Ostdeutscher den Musikstoff kaufen konnte, aus dem die Träume sind. Und irgendwann reichte ich einem Verkäufer in Budapest umgerechnet 140 Ost-Mark über den Tresen, um stolzer Besitzer des VOIVOD-Erstlings "War And Pain" zu werden. Das 1984 erschienene Album mit dem billig-komischen Kriegscover sollte mir und vielen anderen Metal-Fans auf dieser Welt aufzeigen, daß man härter, schräger und vor allem ideenreicher zu Werke gehen kann als die damaligen Nonplusultras: Motörhead und Venom.

"War And Pain", einer meiner Alltime-Faves, war "dedicated to Black & Power Metal fans everywhere". So steht's im Innencover der Platte. Daran erinnere ich Michel Langevin, als er mich anruft. Der Drummer, auch bekannt unter dem Pseudonym Away, macht kurz "mmh", schweigt - und lacht plötzlich. "Ja, diesen Satz ließ ich mir damals einfallen."

Und für wen ist euer neuester Streich, "Phobos", gedacht?

"Unser aktuelles Album ist zuerst mal für unsere - ich sage mal -...

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