RH #124Interview

MÖTLEY CRÜE

Schweineglück

Die neuen/alten MÖTLEY CRÜE stehen nicht mehr länger für dekadenten Achtziger-Schwanzrock, sondern präsentieren uns stattdessen ihre Version von zeitgemäßem Modern Rock, wo poppige Glamrock-Hooks, Industrial-Loops, Faux-Punk-Attitude und dann und wann ein heftiges (Metal-)Riff das Bild bestimmen. Goodbye „Dr. Feelgood“, hello „Generation Swine“!

Kontrovers und für ein paar Schlagzeilen gut waren MÖTLEY CRÜE schon immer - angefangen beim pseudo-satanischen Image zu „Shout At The Devil“-Zeiten, Vince Neils Autounfall, der Hanoi Rocks-Drummer Razzle das Leben kostete, der Nikki Sixx-Doppelgänger-Story, kollektiven Drogenexzessen und Entzugskuren, dem Rausschmiß von Neil, nur Wochen, nachdem man einen neuen 30 Millionen Dollar-Deal mit Elektra abgeschlossen hatte, gefolgt vom umstrittenen ´94er Album mit Ex-The Scream-Röhre John Corabi, einem kommerziellen Flop für Crüe-Verhältnisse, bis hin zu den Eskapaden des Tommy Lee, mit oder ohne Pam, die alleine ein Buch füllen.

Für mindestens soviel Aufregung und Gesprächsstoff sorgen dürften MÖTLEY CRÜE mit ihrer brandneuen Scheibe „Generation Swine“, dem Resultat der Wiedervereinigung mit Frontblondie Vince Neil, frisch zurück aus dem Pfefferland. Und genau in jene Gegend werden nach der ersten Konfrontation mit den 13 „Schweine“-Tracks nicht wenige, u.a. ein Großteil der RH-Belegschaft, die Crüe und ihr Comeback wünschen. Obwohl die Boys wieder im Original-Line-up rocken, hört sich bei den Mötleys anno ´97 so einiges - das Remake...

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