RH #124Interview

KINGDOM COME

Keinen Bock auf Mickey Mouse

Mehr noch als die letzte CD "Twilight Cruiser", auf der sich auch einige zeitgemäßere Ideen fanden, scheint sich das neue KINGDOM COME-Album"Master Seven" am klassischen KC-Stil der Achtziger zu orientieren. Wir luden Mastermind Lenny Wolf zur Quasselstunde.

"Das mit der stilistischen Ausrichtung ist reine Zufallssache. Songs schreibst du ja nicht, wie ein Beamter zur Arbeit geht. Entweder du hast ‘ne Eingebung oder du hast keine; das ist halt alles sehr spontan und nicht lenkbar. Ich habe, was das Songwriting angeht, ein halbes Jahr lang erst mal gar nichts gemacht und dann drei Monate lang nur abgekotzt und einen Song nach dem anderen rausgehauen, ohne groß über stilistische Feinheiten nachzudenken. Drei oder vier der Songs haben allerdings schon rund acht Jahre auf dem Buckel, vielleicht tendiert die Scheibe daher in deinen Ohren mehr Richtung early days. Das waren Titel, die ich nie beachtet hatte, bis mir beim Rumkramen unter meiner Matratze plötzlich dubiose Demos entgegenfielen mit groben Grundideen, die wir dann als Band ausgearbeitet haben. ‘Only Rainbows Know’ zum Beispiel ist vielleicht schon sieben Jahre alt."

Bei ‘Slow Down’ hat dein Entdecker und alter Manager Marty Wolff noch einen Songwriting-Credit, woraus wir schließen können, daß das Ding wohl auch schon etwas älter ist ...

"Ja, richtig. Der Track ist bestimmt mittlerweile neun Jahre alt. Hört man auch, das ist so ein bißchen das ‘Get It On’-Programm. Kein richtiger Chorus, nur ein Riff. Ist halt ein...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

ReviewsKINGDOM COME

OutlierRH #312 - 2013
Steamhammer/SPV (41:47) Bis zum heutigen Tag dürften die beiden Spätachtziger...
Rendered WatersRH #287 - 2011
Steamhammer/SPV (46:43) Letztlich ist „Rendered Waters“ eine geschickt verp...
MagnifiedRH #264 - 2009
Sorry, Bandboss Lenny Wolf, aber hier kommt wieder eine dieser Kritiken, die den...
Ain't Crying For The MoonRH #234 - 2006
(62:40) Mastermind Lenny Wolf wollte auf „Ain´t Crying For The Moon“ gitar...
PerpetualRH #209 - 2004
(59:51) Merke: KINGDOM COME-Alben jüngeren Datums sind nix zum Nebenbeihören...
IndependentRH #185 - 2002
Na, sieh mal einer an! Wer hätte erwartet, dass sich der gute Lenny Wolf und se...
TooRH #162 - 2003
Ich will dem guten Lenny keine Fanverarsche oder Geldgier vorwerfen, aber das, w...
Balladesque - The PearlsRH #133 - 1998
Tja, böse Zungen werden wohl behaupten, hier versuche Mr. Lenny Wolf noch mal e...
Master SevenRH #121 - 1997
Seit dem KINGDOM COME-Debüt stehen die Mannen um Sänger Lenny Wolf an der Spit...
Live & Unplugged
Hervorragende Abrundung des traditionell hochklassigen KINGDOM COME-Katalogs - w...
Twilight CruiserRH #103 - 1995
"Back to the rotz" lautet Lenny Wolfs Kommentar zu seinen neuen Output, und tats...
Bad ImageRH #75 - 1993
Na also. Es geht doch. Allen "modernen" Stilrichtungen zum Trotz hat sich Lenny ...
Hand Of TimeRH #52 - 1991
Vokalakrobat Lenny Wolf liegt genauso richtig wie falsch, wenn er "Hand Of Time"...
In Your FaceRH #33 - 1989
Na siehste, sie können es doch! Altbekannt sind ja wohl die Vorwürfe, die man ...
Kingdom ComeRH #26 - 1988
Als ich diese Scheibe zum ersten Mal gehört habe, konnte ich mir ein lautes Lac...
 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen