RH #124Interview

DISMEMBER

Death Metal Forever

Sie wollten ein Ausrufezeichen setzen. In Zeiten, in denen zahlreiche Death Metal-Combos ins Black- oder Gothic-Lager übergewechselt sind oder gar komplett das Handtuch geworfen haben, stellen DISMEMBER klar, daß sie nach wie vor zu der Musik stehen, mit der sie groß geworden sind. Und so gab es für das neue Album nur einen passenden Titel: „Death Metal“!

"Diese Platte ist allen gewidmet, die behaupten, daß Death Metal tot ist", diktiert Drummer Fred in mein Aufnahmegerät. "Es gibt nur zwei Worte, die ich für diese Leute übrig habe: fuck off! Viele Bands aus dem härteren Sektor haben überhaupt keine Aggressionen in ihren Songs. Unsere Musik hingegen ist nach wie vor voller Haß und Brutalität, obwohl wir natürlich auch weiterhin sehr viel Wert auf Melodien legen."

Die meisten der von euch angesprochenen Bands erklären den Soundwechsel mit „natürlicher Weiterentwicklung“...

"Ach was, Bullshit", meint Basser Richard. "Du kannst dich auch weiterentwickeln, ohne deine Roots zu verleugnen. Schau´ dir doch Tiamat an und vergleiche deren erste Scheiben mit ihren aktuellen Sachen. Wenn man sich derart drastisch verändert, sollte man den Bandnamen wechseln. Außerdem muß man doch nicht ständig etwas Neuartiges kreieren - es geht doch darum, in dem Sektor, in dem du dich bewegst, einfach gute Songs zu schreiben. Wir sind immer noch Death Metal-Fans und werden immer diesen Sound spielen."

Generell würde ich sogar sagen, daß DISMEMBER wieder sträker zu ihren Roots zurückgegangen sind....

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