RH #121Interview

TAD MOROSE

Und ewig döst der Elch

Es hat sich nicht viel getan bei TAD MOROSE: In Bollnäs regiert immer noch Häuptling Dösender Elch, Superstars sind die Jungs bis heute nicht geworden, und Selbstmorde/Drogenexzesse/Kindstaufen gibt´s ebenfalls keine zu vermelden. Nur die Musik, die wird von Jahr zu Jahr besser.

Wir erinnern uns: Im Dezember 1993 eroberten TAD MOROSE mit ihrem Debüt „Leaving The Past Behind“ den RH-Soundcheck. Zwei Jahre später ging „Sender Of Thoughts“ als absolut amtlicher Nachfolger durch, und nun wird uns mit „A Mended Rhyme“ die dritte und bislang beste Scheibe serviert. Anno ´97 klingen TAD MOROSE so intensiv, kraftvoll und melodisch wie nie zuvor. Könnte vielleicht am neuen Sänger Urban Breed liegen, der den zu Memento Mori abgewanderten Kristian Andren ersetzte.

»Auf jeden Fall«, trompetet Gitarrist Christer Andersson in die Muschel. »Als er bei uns einstieg, befanden wir uns gerade in einem üblen kreativen Tief. Urban legte sich in Sachen Songwriting gleich mächtig ins Zeug und holte uns aus diesem Loch heraus.«

Wie kommt man eigentlich dazu, sich solch ein Pseudonym zuzulegen?

»Das ist überhaupt kein Pseudonym«, steckt mir der Shouter. »Urban heißen hier in Schweden verdammt viele Leute.«

Äh, sorry, klassischer Fall von „ins Fettnäpfchen getreten“. Wie waren für dich denn so die ersten Monate bei TAD MOROSE?

»Ich kannte vorher nur Basser Anders, Drummer Peter und ein, zwei ihrer Songs. Der alte Sänger klang mir zu harmlos, zu nett, aber da die Band eh verstärkt in eine...

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