RH #121Interview

KONG

Völlig weggetreten

Die Frage überraschter Old-School-Metaller, was ich denn an KONG so gut finde, läßt sich am besten mit einer Liveshow der fantastischen Vier beantworten. Alle Jahre wieder schleppe ich nun Freunde und Bekannte zum Amsterdamer Quartett und schaue mir an, wie die meisten (nie gesehen!) das Tanzbein schwingen und danach glücklich und zufrieden nach Hause wanken.

m Juni ist es wieder soweit, dann kommt mit den Instrumental-Quadrophonikern zum dritten Mal einer der außergewöhnlichsten Liveacts in die Clubs der Republik.

»Die Bekannte einer Freundin kam einmal völlig aufgelöst nach Hause und berichtete von einem Wahnsinns-Konzert, bei dem sie sich in Trance getanzt hatte. Harte Gitarren und Dancefloor-Beats sollen ihr beinahe den Verstand geraubt haben. Die Frau sprach wie von einer spirituellen Erfahrung, bei der sie völlig weggetreten war. Zu ihrer Überraschung habe ich ihr dann erzählt, daß es unsere Band war, die ihr den heißen Abend bereitet hatte«, erzählt KONG-Gitarristin Marieke einen Schwank aus ihrem Bekanntenkreis.

In der zierlichen Frau vermutet wahrscheinlich niemand eine der besten Gitarristinnen im Rock-Bereich. Überhaupt sind KONG eine bescheidene Band, die nicht sonderlich auf die Pauke haut, obwohl sie es durchaus könnte. Seit einigen Jahren beackert das Quartett (ohne übermäßigen Werbeaufwand) mit wachsendem Erfolg die deutschen Clubs. In der Regel ist es die gute alte Mundpropaganda, die auch kleinere Einzelgigs ermöglicht, weshalb die Band oft die gleichen...

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