RH #121Interview

BRUCE DICKINSON

Just call it Heavy Metal !

Schon seit längerem deutet es sich an: Melodischer Hardrock und Heavy Metal der verpönten Achtziger-Spielart drängen mit Macht zurück in die Szene. Das deutlichste Signal, wohin der Hase in den nächsten Jahren laufen könnte, setzte jüngst Sangeslegende BRUCE DICKINSON. Das buntscheckige Multitalent landete mit seinem vierten Solowerk „Accident Of Birth“ ein gigantisches „Comeback“, das im Mai als RH-Album des Monats gefeiert wurde.

Der Meister hatte nicht zuviel versprochen: Im Gespräch mit unserem US-Korrespondenten Chris Leibundgut (siehe News RH 117) bekannte Bruce Dickinson mehr als deutlich, daß seine Musik nach den „Ausflügen“ der letzten Jahre wieder „back to the roots“ gehen würde. Und er hat Wort gehalten. Sein neuestes Werk „Accident Of Birth“ ist edler Maiden-Stoff der feinsten Sorte, zudem melodisch von einer Intensität und Qualität, wie sie Maiden zuletzt mit „Seventh Son...“ oder „Fear Of The Dark“ erreichten. Selbst unserem Hartwurst-Weirdo Rüdi Mühlmann standen bei einem Besuch in unserem Office die Tränen in den Augen, als er zum ersten Mal mit Soon-to-be-Classics wie ´Man Of Sorrows´ oder ´Darkside Of Aquarius´ konfrontiert wurde, und Götz erhob das Werk gar vorab zum „Album des Jahres“ - "egal, was da noch kommt!"

Eine These, die man fraglos unterschreiben kann: Powerröhre Dickinson ist auf dem besten Wege, etwas zu schaffen, wovon Kollege Rob Halford nur träumen kann: seiner Solokarriere einen ähnlichen Kick zu verpassen wie seinerzeit Ozzy nach dem...

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