RH #120Interview

KARMA TO BURN

Brechreiz im Gotteshaus

Betrunkene Zwillingsschwestern sind nicht toll. Lügende Manager auch nicht. Eine pfeffrige Mischung aus ZZ Top und Helmet schon eher. Wieso aber finden die Newcomer KARMA TO BURN alle drei Dinge super? Rock Hard-LeserInnen wissen mehr.

 

Da kann eine Band noch so talentiert sein, einen Label-Deal zu ergattern, ist fast immer ein Lotterie-Spiel. Es sei denn, man hat einen gewieften Manager. Ein Trickser, und zwar ein ziemlich cleverer, ist er, der Manager von KARMA TO BURN. Sagt jedenfalls Baka, Sänger der Band aus West Virginia.

"Irgendwann griff er zum Telefon, rief bei Roadrunner an, gab sich als Musiker von Die Monster Die aus und erzählte denen völlig aufgelöst von einer unglaublich starken neuen Band namens KARMA TO BURN", lacht Baka. Witzig daran ist allein schon die Tatsache, daß Die Monster Die bei Roadrunner unter Vertrag stehen - und die Damen und Herren vom US-Büro des Labels den Trick nicht mitbekommen haben. Aber damit war das schauspielerische Talent des Managers noch längst nicht erschöpft: Wenige Tage später bimmelte bei den Roadrunners erneut das Telefon, und der Sänger von Buzzov-en brabbelte die Promoter voll. Kürzlich wäre er auf eine Liveband gestoßen, die ihn völlig umgeblasen hätte. Wenig später begutachtete ein Label-Abgesandter KARMA TO BURN bei einem Gig - und der Deal war perfekt, obwohl die Band noch ohne Sänger agierte. Die Philosophie der Truppe basierte damals ausschließlich auf instrumentaler Musik und Performance. Dann kam Baka ins Spiel.

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