RH #120Interview

HEAVEN'S CRY

Smarte Rebellen schießen quer

In den späten 70ern konnte Kanada mit Acts wie Rush, Triumph oder April Wine auftrumpfen, bevor dann in den 80ern Formationen der Marke Headpins, Teaze und Loverboy für Furore sorgten. Danach wurde es mit Ausnahme von Bands wie Anvil und VoiVod still um die kanadische Szene. Das einstige Mekka musikalischer Innovationen fiel der Gleichschaltung anheim und wurde von den Amis geschluckt.

Ganz Kanada? Nun, zumindest in der im französischsprachigen Quebec liegenden, ruhigen und friedlichen Stadt Montreal regt sich noch Widerstand. Vor sieben Jahren ins Leben gerufen, macht sich jetzt eine Kapelle daran, den zusehends verblassenden Ruhm ihrer Heimat aufzupolieren. Ihr Name: HEAVEN’S CRY. Mit "Food For Thought Substitute" ("10mal Dynamit" im letzten RH) ist den Prog-Metallern ein glänzender Einstieg gelungen. Gitarrist und Sänger Pierre St.-Jean griff zum Hörer, um die Geschichte der von ihm und Bassist Sylvain Auclair gegründeten Combo aufzurollen. Begonnen hat alles in kleinen Clubs und Pubs...

»Wir sind halt den üblichen Weg gegangen und haben uns den Arsch abgespielt, wobei wir neben Coverversionen auch eigenes Material im Programm hatten. Damals firmierten wir noch unter dem Namen Wildside, der allerdings nicht viel hergab, weshalb wir uns in HEAVEN’S CRY umbenannten. Das klingt bedeutungsvoller und paßt auch besser zu einer progressiven Rockband. Der Name kann letztendlich alles mögliche bedeuten; das Ende aller Religionen beispielsweise. In diesem Zusammenhang ist der...

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