RH #119Interview

KYYRIA

Finnen-Terror in deutscher Kleinstadt

Sie sind jung, wild und belästigen Hausmeister, Nachwuchsbands und Produzenten. Sie trinken gaaanz viel Alkohol und kommen aus Finnland. Sie heißen KYYRIA und werden euch bald gehörig in den Arsch treten.

 

Spürbares Aufatmen, als der letzte KYYRIA-Finne Hagen verließ. Bis zuletzt hatte das Quintett seinem Label und Produzenten Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Weil die Band mit Siggi Bemms Mastermix nicht zufrieden war, flogen G.U.N. Records Gitarrist Mikael noch einmal aus dem hohen Norden ins Sauerland, um nach einigen Arbeitstagen mitgeteilt zu bekommen, daß der erste Mix eigentlich doch ziemlich klasse klang. Dabei war die Produktion für alle Beteiligten auch so schon nervenaufreibend genug, denn während seines fünfwöchigen Aufenthalts ließ der Chaos-Fünfer keine Party aus. Beweis dafür ist u.a. die Rechnung, die der Vermieter des KYYRIA-Appartments im sonst so ruhigen Hohenlimburg aufmachte. Ein zerbrochenes Bettgestell, ein Blumentopf, ein Bettlaken und die „Endreinigung“ wurden in Rechnung gestellt, den halb defekten Fernseher und Ghettoblaster wollte man den Finnen auch noch aufdrücken. Von permanenter Ruhestörung und Lärmbelästigung ganz zu schweigen. O-Ton im beigefügten Schreiben: "Meine Frau hat am 19.09. die Wohnung gründlich saubergemacht. Es sollte vor allem an die jungen Leute ein Signal sein und zeigen, wie die Wohnung aufgeräumt aussieht. Doch dies ist völlig mißverstanden worden. (...) Wir sind hier durch polnische Stahlarbeiter bestimmt einiges gewohnt, doch eine derart vollgeschissene Toilette hat uns ungewöhnlich entsetzt." ...

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