RH #119Interview

ENOLA GAY

Not Gay In May

Daß der Prophet im eigenen Land nichts gilt, ist längst eine zum Klischee gewordene Binsenweisheit, die nur noch in den seltensten Fällen zutrifft. Die Osnabrücker Power Metal-Formation ENOLA GAY gehört zu den Ausnahmen, die die Regel bestätigen, wanderte das starke "F.O.T.H."-Debüt der Jungs aus dem Jahre ´95 bis heute doch gerade lächerliche 1.000mal über die Ladentheke.

 

Eine absolut ernüchternde Zahl, wie Frontmann Peter Diersmann unumwunden zugibt:

"Natürlich waren wir sehr frustriert, als wir seinerzeit erfuhren, daß wir nur 500 Exemplare im Vorverkauf abgesetzt hatten. Da ist wohl vertriebsmäßig einiges schiefgelaufen. Ich kann mir das nur so erklären, daß die Vertreter von Rough Trade von uns entweder nichts wußten oder wir bei denen nur unter ferner liefen abgehandelt wurden. Auf alle Fälle stand die Scheibe praktisch nirgends in den Läden, wenn man mal von den Geschäften in der Osnabrücker Gegend absieht, die uns alle persönlich kennen. Das haben uns auch viele Leute auf der Tour mit Stratovarius bestätigt."

Dieses Malheur dürfte sich mit dem neuen Album "Pressure" glücklicherweise kaum wiederholen.

"Die Ausgangsposition ist diesmal bedeutend besser, weil unser Label Cream Records mittlerweile zu Rough Trade gehört. Von daher hat man ein größeres Interesse daran, unsere Scheibe zu verkaufen, weil einfach mehr Kohle für die Firma hängenbleibt. Von "Pressure" sind auch gleich 2.000 Stück, also das Vierfache, rausgegangen."

ENOLA GAY dürfte es sehr gelegen...

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