RH #118Interview

CHANNEL ZERO

Von Schlafwandlern und Urinproben

Nein, vom Glück sind CHANNEL ZERO in der Vergangenheit nicht gerade verfolgt worden. Zwar lieferten sie immer wieder erstklassige Alben ab, doch Querelen mit der Plattenfirma, geplatzte Tourneen oder Unstimmigkeiten mit Produzenten warfen die Band immer wieder zurück - lediglich in Belgien und Holland gelang es ihnen, aus dem Underground auszubrechen. Mit ihrem erneut exquisiten vierten Longplayer „Black Fuel“ starten sie nun einen weiteren Versuch, auch außerhalb der beiden genannten Länder Fuß zu fassen.

"Mann, das neue Album war eine schwere Geburt", seufzt der frisch verheiratete Frontmann Franky D.S.V.D. durch den Hörer. "Unser Wunschproduzent war Attie Bauw, der auch die beiden Scheiben von Fight produziert hat. Wir kannten ihn aber nicht und dachten, er käme aus Amerika, Neuseeland oder sonstwoher - deswegen schrieben wir ihn auch gar nicht auf unsere Produzentenwunschliste, die wir unserer Plattenfirma gaben. Wir dachten, daß der Mann eh nur schwer zu kontakten und ansonsten bestimmt ausgebucht oder unbezahlbar gewesen wäre. Unser Label schlug uns dann Jason Corsaro vor, der das letzte Album von C.O.C. engineered hat. Er kam nach Belgien, und wir schienen auf einer Wellenlänge zu sein. Als wir dann jedoch nach Connecticut in sein Studio flogen, merkten wir relativ schnell, daß er uns in eine ganz andere Richtung drängen und aus uns ´ne Grunge-Band machen wollte. Also haben wir die Produktion nach ein paar Tagen abgebrochen, bevor die Sache zu teuer wurde."

Billy...

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