RH #118Interview

Das Tier hinter der Schießbude

Der Mann ist bekannt wie ein bunter Hund. Es gibt wohl kaum einen Metal-Fan, der GENE HOGLAN nicht erkennen würde, wenn er ihm irgendwo über den Weg liefe. Kein Wunder: Durch sein markantes Outfit (Gene verzichtet nie auf seine Sonnenbrille, und auch seinen Gehstock hat er fast immer dabei) und seine füllige Figur kann man ihn kaum verwechseln...

Davon abgesehen ist er aber auch ein furchtbar netter Mensch, ein echtes Party-Animal und natürlich ein ausgezeichneter Drummer, wie seine Performances mit Dark Angel, Death oder Strapping Young Lad beweisen. Es wurde also höchste Zeit, diesen Burschen mal genauer unter die Lupe zu nehmen:

Geboren wurde Gene vor 28 Jahren in Dallas, seine musikalische Karriere begann aber erst, nachdem er nach L.A. übersiedelte.

»Meine erste Band hieß Wargod«, erinnert sich Gene. »Wir tauchten auf ein paar regionalen Samplern auf, brachten es aber nie besonders weit. Die Leadgitarre bediente seinerzeit übrigens Michelle Meldrum, die später mit Phantom Blue bekannt wurde. Sie war echt talentiert und hatte außerdem einen tollen Hintern...«

Das Tolle an Gene ist wiederum, daß er auf der einen Seite trotz seines Gewichts extrem schnell spielen, andererseits aber ausgesprochen schwierige, vertrackte Parts verdammt hart und dynamisch zocken kann. Es gibt sogar die Legende, daß er sich am Anfang jeder Show Gewichte an die Füße hängt, um nicht zu schnell zu werden.

»Haha, das stimmt. Ich benutze die Gewichte aber nicht wegen der Geschwindigkeit - auch...

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