RH #118Interview

FATES WARNING

All-Stars aus der Grauzone

„A Pleasant Shade Of Grey“ nennt sich der neue Longplayer von FATES WARNING - ein Titel, der nicht von ungefähr kommt.

»Lyrisch geht´s darum«, so Chefdenker Jim Matheos, »sich letztendlich damit abfinden zu können, was einem so das Leben beschert.«

Eine Lektion, die das begnadete Quintett - seit jeher so etwas wie das graue Entlein im Prog-Teich - schon längst gelernt hat.

Aber Groupies hin, Stretch-Limos her - FATES WARNING stehen auch ohne Mainstream-Akzeptanz, wie sie etwa Rush oder Queensryche schon seit Jahren genießen, für sonische Brillanz und gehen unbeirrt ihren eigenen Weg. Und „A Pleasant Shade Of Grey“ stellt das bis dato kompromißloseste Stück Musik aus der FW-Werkstatt dar - ein Monumentalwerk mit Soundtrack-Charakteristik, das gleichzeitig aufwühlt und besänftigt und ganz nebenbei als DAS Genre-Highlight seit Dream Theaters „Images And Words“ durchgeht.

»Die Idee, ein Album mit einem kontinuierlichen Song zu machen, spukte mir schon länger im Kopf herum. Keine Ahnung, was mich dazu animiert hat, aber vielleicht war´s irgendwie eine Auflehnung gegen das, was wir auf „Inside Out“ und „Parallels“ gemacht haben, wo wir in eine merklich songorientiertere und gradlinigere Richtung abzielten. Das hat dann irgendwann seinen Reiz verloren, und ich fing an, mir zu überlegen, was das Gegenteil von dem wäre, was wir zuletzt gemacht hatten. Genau wie damals nach „No Exit“ und „Perfect Symmetry“, zwei unserer progressivsten Scheiben, wo ich auch eine neue...

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