RH #118Interview

SCANNER

Des Pastors liebste Speed-Metaller

„Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.“ Dieses alte hanseatische Sprichwort trifft auf kaum eine Band so sehr zu wie auf die ewige deutsche Speed Metal-Hoffnung SCANNER. Neun Jahre lang wurde man vom Schicksal getreten, geschlagen und durch endlose Line-up-Krisen geschleift. Nun ist endlich so etwas wie Konstanz bei der Combo eingekehrt - und so ganz nebenbei hat man sich auch noch zum Liebling des Klerus gemausert.

"Wir konnten zum ersten Mal zwei Alben mit demselben Sänger aufnehmen", schwärmt Gitarrist/Texter/Komponist Axel Julius, der bei SCANNER die Zügel fest in der Hand hält. "Diesmal verließ uns lediglich der Basser, weil er mehr Bock auf extrem altbackene Sachen der Sorte frühe Iron Maiden oder Pink Floyd hatte. Ein bißchen komisch war sein Ausscheiden schon, denn anfangs riß er sich absolut den Arsch auf für die Band. Er stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien und heiratete sogar in Deutschland, um bei uns bleiben zu können."

Dieser Abgang dürfte jemanden wie Axel, der sämtliche Vorhöllen des Musikerdaseins durchlebt hat, allerdings nicht sonderlich jucken. Blicken wir zurück: 1988 veröffentlichten SCANNER bei Noise ihr Debüt „Hypertrace“, gingen in Sachen Touring aber leer aus; kurz darauf war Sänger Nummer eins (Michael Knoblich) über alle Berge. 1990 erschien der Zweitling „Terminal Earth“, eine Gastspielreise fand wieder nicht statt; Shouter Nummer zwei (S.L. Coe) legte sich mit der Plattenfirma an, wurde von ihr gefeuert und mußte SCANNER daraufhin...

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