RH #117Interview

VICKI VOMIT

Hollahi * Hollaho

"Ich mach's für Geld", heißt die "Mutter aller Schallplatten", wie sie ihr Erschaffer selbst bezeichnet. Wer ist der Mann, dessen Künstlername sowohl an eine Schlagertorte als auch an Würfelhusten erinnert?

 

Gefeiert wird er als "Stimme der Loser" (Volksstimme), als "Ostdeutschlands schrillste Szene-Attraktion" (Artos Thüringen), bei der Lachanfälle garantiert sind. Die Aufmerksamkeit einer geballten Ladung Metaller erzwangen sich der Erfurter und seine Band, THE SISTERS OF JELZIN, erstmals durch eine verrückte Show beim letztjährigen Wacken Open Air. Mit beinahe schlimmem Ende: Ein Lichtmast rummste auf den Kopf des Rockclowns hernieder. »Ein Glück, daß ich einen harten Schädel habe. Ich mußte lediglich zwei Wochen lang Halskrause tragen...«

Nun sind der Thüringer und seine Band auf dem besten Wege, die Gunst des Westens zu erobern. Im Osten genießt Vicki Kultstatus, die Massen strömen zu den Gigs. Kein Wunder, ist eine VV-Show doch ein heiteres Konglomerat aus Metal, Pop, Schlager und jeder Menge Comedy. Dies deutet sich bereits mit dem Videoclip von 'Prima in China' an - einem Low-Budget-Streifen, in dem Vicki und seine Sisters, als Chinesen verkleidet, Helmut Kohl- und Mao-Bilder anbeten. Der Song handelt von den goldenen Zeiten, die anbrechen werden. Vorausgesetzt, es kommt zur Wiedervereinigung von Deutschland und China...

»3sat hat den Clip schon gezeigt, im Rahmen eines Beitrags zur deutschen Chinapolitik. Das hat natürlich gepaßt wie der Arsch auf den Eimer....

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