RH #117Interview

GLENN DANZIG

Gemischter Schinkensalat

Eigentlich wollte der metallische Schlachtschinken zunächst überhaupt keine Interviews geben. Dann doch, und dann, tja, dann telefonierte Glenn Danzig mit meiner Mutter. Die glaubte, ihren Schwiegersohn am Rohr zu haben, der gerade in Bosnien als IFOR-Soldat unterwegs war, und freute sich, seine Stimme zu hören. Nach einigem Hin und Her legte Glenn ihren Angaben zufolge jedoch etwas entnervt auf.

Schließlich klappte der Talk dank einer gemailten Bestätigung, eines von zwei verschiedenen Computern abgeschickten Faxes und eines Telefonates mit der Plattenfirma aber doch noch.

„Sei gut zu ihm, und er ist gut zu dir.“ So lautete das von Hollywood Records ausgegebene Motto. Mit der Aufforderung von Götz im Kopf, auch ja ein kritisches Gespräch zu führen, frage ich Mr. Danzig zu Beginn gleich im harschen, soll heißen: freundlichen und doch bestimmten Ton, was ihm denn beim Anhören des letzten „Blackacidevil“-Mixes durch den Kopf gegangen ist.

»Ich war vollauf zufrieden, besonders der Sound hatte es mir angetan. Er klang einfach anders als auf meinen bisherigen Veröffentlichungen. Während des gesamten Produktionsprozesses habe ich gespürt, daß mir Musik wieder richtig Spaß macht.«

Viele Freunde hat sich Danzig mit dem Teil in der Rock Hard-Redaktion allerdings nicht gemacht, und im fernen L.A. hält sich Chris Leibundgut vor Lachen immer noch den Bauch. Dabei ist es nur Rick Rubin zu verdanken, daß nicht schon die letzte Platte so tanzbar-metallisch geklungen hat.

»Mein...

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