RH #115Interview

GBH

Hasch mich, ich bin der Frühling!

Es muß ungefähr 1984 gewesen sein, als ein gewisser James Hetfield gerne im GBH-Shirt posierte und was von irgendwelchen Punk-Roots erzählte. Heute bevorzugt der Metallica-Frontmann Cowboyhut und alternativere Sounds. GBH sind hingegen nach wie vor punk as fuck.

 

Und außerdem mächtig gut drauf. Sänger Colin, Tieftöner Ross, Gitarrist Jock und Drummer Scott sitzen mir gegenüber, blabbern ständig durcheinander und reichen Whiskey- und Jägermeister-Flaschen herum. Dabei gibt es nicht viel zu feiern. Das neue Album "Punk Junkies" mag die beste GBH-Scheibe seit zig Jahren sein, doch so richtig interessiert das kaum jemanden. Die letzten Tourneen waren nur mäßig besucht, und in letzter Zeit machten sogar Split-Gerüchte die Runde.

"Wir werden uns nie auflösen", gibt sich Ross selbstbewußt. "Wir haben mit diesen ganzen Bands, die erst verschwinden und sich dann wegen der Kohle reformieren, nix am Hut. Außer Exploited, den Test-Tube Babies und den U.K. Subs gibt es kaum Gruppen, die so lange durchgehalten haben wie wir. Du hast übrigens 'ne coole Uhr. Ist das Che Guevara auf dem Zifferblatt? Zehn Punkte für dich! Sprechen wir eigentlich zu schnell?"

Na ja, es geht so. Euch Briten versteht man eh nie so richtig. Wahrscheinlich muß ich mir das Interview-Tape erst 17mal anhören, bevor ich was kapiere.

"Wir sind keine Briten! Wir sind aus Birmingham", belehrt mich Ross.

"Außerdem: Hast du jemals Exploited interviewt? Bei denen versteht wirklich niemand ein Wort. Da kann man immer...

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