RH #114Interview

MORGOTH

Alte Liebe, neue Triebe

Was hat Metal mit Techno und dieser wiederum mit dunklen Kanälen zu tun? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Greenpeace, dem zweiten Frühling und einem Clown? Wie zynisch muß man sein, um dieses Jahrzehnt als fantastisch bezeichnen zu können? Das alles und noch viel mehr erfahren Sie von Marc Grewe, Sänger von MORGOTH.

 

Metallica, Def Leppard und MORGOTH haben eines gemeinsam: Alle drei Bands benötigten mehrere Jahre, um eine reguläre Scheibe aufzunehmen. Allerdings war bei erstgenannten Größen der schnöde Mammon die Voraussetzung für ewig lange Ferien. Die Musiker von MORGOTH hingegen brauchten Abstand voneinander, von der Musik, vom Business. Die kreative und zwischenmenschliche Situation war vor drei Jahren an einem Punkt angelangt, an dem der Fünfer in gegenseitigem Einvernehmen vorübergehend "Schluß! Aus! Feierabend!" machte. Diverse Tatsachenverdreher schrieben gar von endgültiger Auflösung. Quatsch mit Soße, wie die Jungs spätestens jetzt beweisen.

Marc Grewe, Sänger der Truppe, die mit "Feel Sorry For The Fanatic" ein superbes, jenseits aller gängigen Schubladen befindliches Album vorgelegt hat, läßt die jüngere Vergangenheit Revue passieren. Marc, die alte Liebe namens MORGOTH scheint nicht zu rosten...

"Nach der Veröffentlichung von "Odium" spürten wir immer intensiver, daß wir die Schnauze voll hatten. Ausschlaggebend war dieser festgefahrene Tour-Platte-Tour-Rhythmus", erinnert sich der 25jährige Blondschopf an das Jahr 1993, als die Moorgötter gemeinsam mit...

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