RH #114Interview

DESULTORY

Positive Vibrations

Große Veränderungen gab es im Hause DESULTORY - und damit ist nicht nur das Ausscheiden des langjährigen Gitarristen Stefan Pöge gemeint. Nein, viel gravierender ist die musikalische Kurskorrektur, die die Schweden vorgenommen haben. Auf ihrem Debüt „Into Eternity“ spielten die Burschen noch lupenreinen Old-school-Death Metal, auf dem Zweitwerk „Bitterness“ schlichen sich erste Gothic-Einflüsse ein, und auf ihrem neuesten Output „Swallow The Snake“ ist eine gehörige Portion Spaß und Rock´n´Roll anstelle der düsteren Parts getreten.

Und trotzdem sind die Roots von DESULTORY immer noch klar erkennbar, was nicht zuletzt am urtypischen schwedisch-heruntergestimmten Gitarrensound liegt. Das Erstaunliche ist dabei, daß die Kombination aus Death Metal-Basiszutaten und allerlei Einflüssen aus anderen Stilrichtungen prächtig funktioniert. Ich vermute mal, daß es eine Weile gedauert hat, bis DESULTORY genau diesen Sound gefunden haben - was auch die lange Wartezeit zwischen dem zweiten und dritten Album erklärt.

"Eigentlich nicht", meint Klampfer Håkan Morberg lapidar. "Direkt nachdem unsere Touraktivitäten abgeschlossen waren, setzen wir uns zusammen und arbeiteten an den neuen Songs - bloß mit dem Unterschied, daß wir uns diesmal etwas mehr Zeit ließen und alles genauer ausarbeiteten. Dazu kam die Trennung von Stefan, dem das neue Material nicht besonders gefiel. Er ist halt mehr der Death Metal-Lunatic, und da wir uns auch auf menschlicher Ebene auseinandergelebt hatten, war eine...

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