RH #114Interview

EGDON HEATH

Nicht totzukriegen

Die Holländer EGDON HEATH bürgen mit ihrem Prog-Sound schon seit Jahren für Qualität, können allerdings lediglich auf einen kleinen Kreis eingeschworener Anhänger zurückgreifen. Zu allem Überfluß ging vor einigen Monaten auch noch ihr Label SI Music pleite. Dennoch veröffentlichte die Band jüngst mit „Nebula“ ihr viertes Album, und Bandgründer/Keyboarder Jaap Mulder zeigte sich beim Gesprächstermin sichtlich zufrieden.

»Ich bin nicht darauf angewiesen, von der Musik zu leben, da ich mein Geld beim Cabaret mit Gesangsdarbietungen und dämlichen Witzen über Deutsche verdiene«, kommt es lachend aus dem Hörer. »Hey, das war nicht ernst gemeint. Politisches Zeug bleibt bei uns außen vor. Wir konzentrieren uns mehr auf die kleinen Dinge und Absurditäten des Lebens.«

Das Aus von SI Music wurde angesichts der immer beängstigendere Ausmaße annehmenden Veröffentlichungsflut schon seit langem prophezeit und kam keineswegs überraschend. Der Neustart bei Cymbeline indes ist genaugenommen gar keiner.

»Ich kann dir nicht genau sagen, was da passiert ist. Soweit ich mitbekommen habe, hatten SI finanzielle Probleme. Hinter Cymbeline stehen jedenfalls dieselben Leute, weshalb sich für uns nicht viel geändert hat. Cymbeline operieren zwar als eigenes Label, arbeiten allerdings eng mit Mascot zusammen, die für den Europavertrieb außerhalb der Benelux-Staaten zuständig sind. Was Amerika und Japan angeht, müssen wir uns selbst nach einem Partner umsehen. Uns schwebt eine Zusammenarbeit mit Magna...

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