RH #114Interview

BAN JYANG

Neue Fernseher für alte Frauen

Obwohl die englischen Alternative-Metaller BAN JYANG auf ihrem Zweitling "Religious Love Hater" genügend melancholische Parts verewigt haben, sind die vier Musiker alles andere als Kinder von Traurigkeit.

 

 

Als witzige Chaoten entpuppen sich die Herrschaften aus Christchurch (bei Southampton), als ich sie anrufe. Die BAN JYANGs lümmeln sich gerade in Drummer Johnnys Fischrestaurant, »dem besten an der ganzen Küste«, wie Sänger Mark lautstark und lallend übertreibt. »Du bist aus Deutschland? Super! Die Deutschen sind sagenhaft tolerant, was nonkonforme Musik anbetrifft«, schwärmt der Frontmann und gurgelt sich ein Pint of Porter in den Schlund.

»Bei euch gab es die besten Resonanzen auf unser Album. Wir sind zwar die größte Band aus Christchurch, aber Konzerte geben wir in unserer Heimatstadt selten. Schon gar nicht an Wochenenden, weil da die Idioten alle nach Southampton fahren, um ins Fußballstadion zu latschen. Ich glaube, wir sollten nach China auswandern. Dort gibt es massig potentielle BAN JYANG-Fans und kaum Fußball, hähä. (Irrtum, Baby. Totaler Boom. Der Zuschauerschnitt in der chinesischen Profiliga liegt bei über 30.000 Zuschauern... - Red.) Wir werden in Peking einen Ban Jyang-Store eröffnen.«

Spricht´s und ordert bei Johnny, der im Hintergrund herumbellt und vermutlich einige seiner fischverschlingenden Gäste verscheucht, ein weiteres Pint. »Johnnys Kneipe - schluck, schluck - ist unser Hangout. Schluck. Ich mache zwar um - schluck, schluck, schluck - seine...

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