RH #114Interview

OPETH

Dreck mal Dreck gleich Gold

Innovative Bands haben es in der Regel immer recht schwer, die Akzeptanz der breiten Masse zu erlangen. Dieses Schicksal könnte auch die völlig begnadeten OPETH ereilen, gemessen an der Kreativität, die das noch recht junge schwedische Quartett auf seinen beiden bisher veröffentlichten Longplayern „Orchid“ und „Morningrise“ an den Tag legt.

Dabei fing alles relativ unspektakulär an, wie Sänger/Gitarrist Mikael Akerfeldt erklärt:

»Die musikalische Laufbahn von Anders (dr.) und mir begann irgendwann so um ´87/´88 herum. Wir gründeten damals mit ein paar Freunden die Band Eruption, haben aber glücklicherweise nie irgendwelche Demos aufgenommen. Eruption war eine unheimlich schlechte Band, die eine Mischung aus Death- und Thrash Metal spielte, aber zur gleichen Zeit gab es ja auch noch Crowley, aus denen später OPETH hervorgingen. Die klangen noch um einiges schlechter als wir. Ich würde sogar behaupten, daß Crowley so ziemlich die schlechteste Band war, die jemals auf schwedischem Boden gespielt hat.«

Mikael fügt noch an, daß ihr Stil nichts weiter als »nach Scheiße stinkender Kack-Metal« gewesen sei.

Ähem, besagte Crowley brachten es immerhin auf ein Demo namens „The Gate“, so daß sich die Nachwelt selbst ein Bild von den „Qualitäten“ der Truppe machen kann.

Anfang 1990 lösten sich Eruption schließlich auf, woraufhin Mikael und Anders sich mit einigen Musikern von besagter „Kack-Metal“-Combo zusammenschlossen und OPETH gründeten.

»Ich weiß gar nicht mehr so recht, warum...

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