RH #113Interview

STEVE VAI

VAI -O- VAI

Das passiert einem ja fast jedes Jahr: Man döst so vor sich hin, nimmt großangekündigte Jahrhundertalben als leise Enttäuschung zur Kenntnis, um dann, quasi von jetzt auf gleich, von einer Platte in wahre Euphorie versetzt zu werden, ohne vorher besonders heiß aufs Anhören gewesen zu sein. So geschehen bei „Fire Garden“, dem neuen Soloalbum von STEVE VAI...

Nicht, daß STEVE VAIs letzte Werke schlecht gewesen wären - das kriegt der Mann wahrscheinlich auch dann nicht hin, wenn er sich richtig anstrengt - aber man hatte speziell bei der 7-Track-EP „Alien Love Secrets“ das Gefühl, daß da ein gerüttelt Maß an Uninspiriertheit mit von der Partie war. Doch der Sechs-Saiten-Maestro wiegelt ab:

»Jedes Album, das ich herausbringe, zeigt eine bestimmte Seite von mir. „Alien Love Secrets“ war ein reines Instrumentalalbum, noch dazu sehr experimentell arrangiert. Sicherlich lag es daran, daß man als Hörer nicht so schnell den Zugang zu den Songs fand wie nun bei „Fire Garden“.«

Hoffentlich befürchtet jetzt niemand, daß STEVE VAI seine Kreativität dem Kommerzgott geopfert hat! „Fire Garden“ besticht nämlich durchaus durch die progressive und die mainstreamige Komponente: Das 13-Minuten-Opus ´Fire Garden Suite´ ist beispielsweise Prog-Rock vom Allerfeinsten und hätte ohne weiteres auf Dream Theaters „Images And Words“ stehen können; dagegen dann jedoch ein Song wie ´Little Alligator´, auf dem Vais Gitarrenspiel ein wenig an selige Whitesnake-Zeiten erinnert und darüber hinaus...

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