RH #113Interview

SERPENT

Im Garten der Schlange

Vordergründig könnte man die schwedischen Doom-Metaller SERPENT für ein Side-Project von Therion halten, waren dort doch zwei Musiker dieser Band aktiv. Mittlerweile ist nur noch Basser Lars Rosenberg dabei. Unser Gesprächspartner Piotr Wawrzeniuk hat Therion nämlich vor kurzem verlassen, weil er andere Pläne mit seiner Zukunft hat.

"Ich habe mich entschieden zu studieren", erklärt der Pole, der im Alter von 14 Jahren nach Schweden übersiedelte, seine Beweggründe. "Ich habe jetzt sechs Jahre lang nur rumgehangen und nichts anderes getan, als Heavy Metal zu spielen. Ich kann mir nicht vorstellen, das zu machen, bis ich 50 bin. Deshalb habe ich mich entschlossen, Übersetzer für Wirtschafts-Russisch und -Polnisch zu werden."

Auf SERPENT soll dieser Entschluß keine Auswirkungen haben, versichert Piotr.

"Wir nehmen diese Band sehr ernst, da Doom-Metal der Sound ist, den wir alle am meisten lieben. Da sich diese Musik auf einem Underground-Level bewegt und es für Gruppen wie SERPENT kaum Gelegenheiten gibt, zu touren, macht es keine Probleme, die Sache mit meinem Studium unter einen Hut zu bringen. Wir haben schon massig neues Material geschrieben, das ähnlich wie die Songs auf unserem Debüt „In The Garden Of Serpent“ klingt. Der Unterschied ist wohl, daß die neuen Nummern fast alle ein ganzes Stück langsamer sind."

Mit ihrer Debüt-CD haben SERPENT vor wenigen Wochen einen Doom-Hammer erster Güte auf die Metal-Gemeinde losgelassen. Stellenweise schleppend und langsam, wie bei...

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