RH #113Interview

VARGAVINTER

Krach aus dem Wald

»Der ganze Promo-Rummel macht mich schon ein bißchen stolz. Ich war echt überrascht, daß sich überhaupt ein paar Leute für die Platte interessieren, weil ich damit wirklich nicht gerechnet habe«, erzählte VARGAVINTER-Chef Hughin unserem obersten Elch-Schlächter Kai Wendel bei einem Aufenthalt im Land der Teutonen.

»Aber ich muß zugeben, daß ich mich schon darauf freue, nach Hause zu kommen. Dort habe ich wieder meine Ruhe. Mir ist es hier viel zu stressig.«

Das VARGAVINTER-Debüt "Frostfödd" war noch nicht veröffentlicht, da machte das Gerücht die Runde, daß die Band nicht aus dem hohen Norden sei, sondern daß es sich um Black Metal-Schergen aus unseren Landen handele.

Inzwischen hat sich alles aufgeklärt: Es gibt tatsächlich eine deutsche Kapelle gleichen Namens, die auf Grund ihres Backgrounds leider die Fortsetzung eines sehr dunklen und absurden Kapitels der hiesigen Schwarzmetall-Szene ist. Die skandinavischen VARGAVINTER (schwedisch für „extrem kalter Winter“ - d.Verf.) waren hingegen ursprünglich als Ein-Mann-Projekt gedacht. Um die Songs umsetzen zu können, tat sich der Mainman, Hauptsongwriter und Sänger mit dem lustigen Künstlernamen Hughin (schwedisch für „fröstelnder Erwin“ - Red.) aber mit zwei Kumpels zusammen. Beide haben jedoch eine eigene Knüppel-Band am Start und wollten, damit es keine Probleme und Mißverständnisse gibt, anonym bleiben. Deshalb ersann man eine nette, haarsträubende Story, die Wahrheit und Fiktion miteinander verband, und legte sich...

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