RH #113Interview

SKYSCRAPER

18 Monate auf Eis

SKYSCRAPER - der Name scheint Programm zu sein, denn das Trio aus London kann noch hoch hinaus. Selten nämlich hat bereits ein Debüt so viel Reife mitgebracht wie „Superstate“, das in RH 110 nur knapp den Sprung auf die Dynamit-Seiten verfehlte.

Bevor sich Bassist Adi Vinez überhaupt auf das Interview konzentrieren kann, muß er erst einmal seinem Ärger Luft machen und seine Verspätung begründen: "Die Londoner Straßen sind ja ohnehin immer völlig verstopft, aber jetzt ist auch noch der öffentliche Nahverkehr völlig zusammengebrochen: Die EM, Wimbledon und dann auch noch eine Bombendrohung für die U-Bahn auf meinem Streckenabschnitt - statt normalerweise 15 Minuten habe ich für den Weg ins Büro unserer Plattenfirma jetzt fast zwei Stunden gebraucht!“

Doppelt ärgerlich, weil ihm sowohl Fußball als auch Tennis völlig am Arsch vorbeigehen. Gerade dieses Chaos mag er andererseits aber auch, weshalb er es keinesfalls bereut, von Yorkshire in die britische Metropole umgezogen zu sein.

"Ich brauche einfach diese Betriebsamkeit, ich muß den Herzschlag der Stadt spüren, um das Leben in mich aufsaugen zu können und ständig neu inspiriert zu werden. Deshalb hat es mich nach London verschlagen.“

Nicht nur ihn. Drummer Bernd Hoetzel kommt ursprünglich aus Österreich, Sänger und Gitarrist Vic Kemlicz ist halb Pole, halb Ukrainer, und Adi ist zwar Engländer, aber mit einer Amerikanerin verheiratet, so daß bei SKYSCRAPER alles kunterbunt gemischt ist und die verschiedensten kulturellen...

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