RH #112Interview

THE WILDHEARTS

Major-Label ausgekontert

Die Option Freitod mußte nicht wahrgenommen werden. Als die WILDHEARTS nach langem Gezeter mit ihrer Auflösung drohten, entließ sie ihr ungeliebtes Label schließlich doch in die ersehnte Selbständigkeit. Nun hoffen die in ihrer Heimat und in Japan schon sehr erfolgreichen Briten, mit ihrer immens eingängigen Mischung aus Ramones-Punch und Cheap Trick-Melodien auch in Deutschland ein Bein auf den Boden zu kriegen. Die (nicht ganz) neue, famose CD „Fishing For Luckies“ soll’s richten.

Vor ein paar Jahren geschah es, daß Kerrang! aus einem in den Londoner Szeneclubs kolportierten Gerücht mit zweifelhaftem Wahrheitsgehalt eine nicht gerade vorteilhafte Meldung über die Lokalmatadoren von den WILDHEARTS strickte, was der Truppe so sehr gegen den Strich ging, daß sie auf den üblichen Konter zivilisierter Zeitgenossen in Form einer Gegendarstellung verzichtete und der Redaktion stattdessen ihre höchstpersönliche Aufwartung machte. Der Besuch war von gebotener Kürze - man munkelte was von fünf Minuten - und als die WILDHEARTS wieder gegangen waren, glich das Büro des Verfassers besagter Meldung einem Schlachtfeld. Der Gesamtschaden summierte sich (inklusive zertrümmertem PC) auf runde 2.000 Pfund Sterling. Wie es heißt, kam dafür die WILDHEARTS-Plattenfirma EastWest auf, die seinerzeit auf die Band noch gut zu sprechen war.

Heuer ist es an den WILDHEARTS, für die Folgen solcher Eskapaden (diese war nicht die einzige) mit der eigenen Geldbörse einzustehen, was der Grund dafür sein...

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