RH #112Interview

STUCK MOJO

„Saumäßige“ Groove-Power

Als STUCK MOJO vor anderthalb Jahren auf der Bildfläche erschienen, wurden sie von vielen Headbangern in die Crossover-Schublade gesteckt. Zu Unrecht, denn die wilden Shows der „Crossover 2000“-Tour, der grandiose Dynamo-Auftritt und die unlängst erschienene Mini-CD „Violated“ haben verdeutlicht, daß es sich bei den Jungs vielmehr um eine Metal-Band handelt - wenn auch eine mit Rap-Vocals.

So sieht´s auch Gitarrist Rich Ward, der gerade im Studio weilt und letzte Hand an den in Kürze erscheinenden zweiten Longplayer legt.

Rich betont fairerweise, daß dies wirklich nur an der Produktion und nicht an den beiden Line-up-Wechseln läge, die überwiegend aus persönlichen Gründen vollzogen wurden.

"Musikalisch war unsere alte Rhythmus-Sektion wirklich klasse, aber mit Brent (Payne, dr.) konnte es so nicht mehr weitergehen. Seine Liste von Aussetzern wurde einfach zu lang: Er prügelte sich ständig mit irgendwelchen Leuten, beschimpfte unsere Promoter wegen lächerlicher Kleinigkeiten aufs übelste und schlief mit Freundinnen von Musikern, mit denen wir auf Tour waren. Kurzum: Alles, was man nicht tun sollte - er hat´s gemacht. Seine permanenten Aussetzer warfen ein schlechtes Licht auf die gesamte Band, so daß wir keine andere Wahl mehr hatten, als uns von ihm zu trennen. Dwane (Fowler, b.) ging dagegen aus freien Stücken, weil er zum einen inzwischen zwei kleine Kinder hat und zum anderen sein Geschmack immer mehr in Richtung Reggae, Ska und Oi tendierte, wir dagegen aber ständig...

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